Guter Schlaf - wie geht das?

Guter Schlaf von Dr. Lisa Fiedler

Schlaf ist ein besonderer Zustand. Auch wenn Schlaf von außen betrachtet einen passiven Eindruck vermittelt, so handelt es sich hierbei um einen aktiven, dynamischen Prozess.

Schlaf ist u. a. wichtig für die Leistungsfähigkeit und unterstützt die Bildung und Festigung von Gedächtnisinhalten. Es haben sich Hinweise dafür ergeben, dass es im Gehirn eine besondere Form einer Art Lymphsystem gibt, das überwiegend nachts aktiv ist und überflüssiges bzw. schädliches Material „ausschwemmt.“ Geträumt werden kann in allen Schlafphasen. Eine der Schlafphasen wird als REM-Schlaf bezeichnet, der vor allem zum Ende der Nacht zunimmt. Wird eine Person direkt aus dem REM-Schlaf geweckt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich lebhaft an Trauminhalte erinnert, bei über 80 %. Schlafstörungen sind häufig. Bereits in der Antike finden sich Schriftstücke, die darauf hinweisen, dass sich Menschen Gedanken zur Verbesserung des Schlafs gemacht haben. Unter den sogenannten „schlafhygienischen Maßnahmen“ versteht man Verhaltensweisen oder Praktiken, die einen gesunden und erholsamen Schlaf ermöglichen beziehungsweise fördern sollen. Die Nutzung dieser Maßnahmen soll der Entwicklung von Schlafstörungen vorbeugen oder zur Verbesserung der Schlafqualität vor allem bei Schlafproblemen beitragen. In der Regel wird empfohlen, zunächst diese Maßnahmen einzusetzen, bevor möglicherweise Medikamente zur Schlafförderung eingesetzt werden.

Zu den schlafhygienischen Maßnahmen

  • gehört unter anderem:
  • Einhalten einer festen Tag und Nacht Struktur
  • Vermeiden zu langer Zeiten im Bett (in der Regel sind 8 Stunden beim Erwachsenen ausreichend)
  • Schaffen einer angenehmen Schlafumgebung, wobei es im Schlafzimmer dunkel sein sollte
  • Vermeiden von koffeinhaltigen Getränken am Spätnachmittag und Abend
  • Vermeiden umfangreicher, schwerer Mahlzeiten am Abend
  • Vermeiden von intensiver gedanklicher Aktivität vor dem Schlafengehen
  • Verzicht von Alkohol zum Einschlafen

Diese Regeln sollten nicht dogmatisch vertreten, jedoch überdacht werden, wenn belastende Schlafstörungen auftreten. Für viele ist es ungünstig, bei Schlafstörungen nachts auf die Uhr zu schauen. Dies kann Gedanken fördern, die den Schlaf zusätzlich negativ beeinflussen. So kann es beunruhigend sein, daran zu denken, aufgrund des mangelnden Schlafs für eine wichtige Aufgabe am nächsten Tag nicht ausreichend fit zu sein.

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