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Pädagogik & Schule

„KESS“ bedeutet „Kompetenz extern für Schule und Schulleben“.

Es werden Eltern und schulexterne Personen, die bereits eine Fachqualifi-kation vorweisen, für den Bildungs- und Erziehungsprozess in der Schule pädagogisch und didaktisch qualifiziert. Ganztägige Betreuungsangebote im schulischen Raum werden so gesichert und neu geschaffen. Gleichzeitig wird die gemeinsame Arbeit für die Kinder gestärkt und neue Impulse in den schulischen Lebensraum gegeben. Schließlich wird die außerschulische Bildung Teil eines Gesamtbildungskonzeptes, um zusätzliche Kompetenzen zu erwerben. Dabei sollen keinesfalls Lehrer ersetzt oder in deren Kompe-tenzbereich eingegriffen werden. Vielmehr wird die Arbeit der Schule durch die Hereinnahme externer Kompetenz erweitert und bereichert.

Praktisch umgesetzt heißt dies: Mit KESS werden externe Experten aktiv am schulischen Erziehungsprozess beteiligt. Durch die Qualifizierung soll eine breite Schicht von Personen nahe an die Schule herangeführt werden und das Verständnis für Organisations-, Lehr- und Erziehungsprobleme in der Schule fördern.

Welche Ausbildungsinhalte werden vermittelt?

Gestartet wird der Kurs mit einem Kommunikationstraining, in dem die Feinheiten der Gesprächsführung vermittelt und in vielen praktischen Übungen vertieft werden. Pädagogisches Grundwissen, Didaktik und Methodik runden die Basics am zweiten Kurstag ab. Am dritten Kurstag werden die Teilnehmer angeleitet, alltägliche Situationen aus ihrer Arbeit in die Wissenszusammenhänge von Motivationspsychologie, interkulturelle Kompetenzen und Konflikttheorie zu stellen.

In der „Kreativen Ideenbörse“ am vierten und letzten Kurstag stehen praktische Umsetzungsmöglichkeiten für Ideen und Projekte im Mittelpunkt. Das Modul „Arbeitsort Schule“ schließlich beinhaltet wichtige Informationen zu Recht, Schulregeln, Versicherungen, usw.

Meine Heimat ist die Fremde Lesung und Gespräch
Fr. 30.09.2022 19:30
Neustadt, Kaffeekollektiv

"Zwischen zwei Welten inmitten unendlicher Einsamkeit möchte ich eine Brücke sein". Mit seinen Gedichten wirbt der Schriftsteller Nevfel Cumart, Sohn türkischer Migranten, für mehr Toleranz zwischen den Kulturen. Wer ihn einmal im Rahmen einer Lesung erlebt hat, wird die real existierenden zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Kulturen aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Nevfel Cumart wurde 1964 als Sohn türkischer Eltern in Lingenfeld (Rheinland-Pfalz) geboren, wuchs in Stade (Niedersachsen) auf und studierte ab 1986 Turkologie, Arabistik, Iranistik und Islamwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg. Seit 1992 lebt er freiberuflich als Schriftsteller, Übersetzer, Journalist und Referent in Bamberg. Mit bislang 18 Lyrikbänden in Deutsch und Englisch zählt er zu den produktivsten Lyrikern seiner Generation in Deutschland. Er veröffentlichte auch einen Band mit Erzählungen, außerdem zahlreiche Prosabeiträge, Aufsätze und Essays in Anthologien und Fachpublikationen. Ausgewählte Gedichte von ihm wurden ins Polnische, Russische und Griechische übersetzt. Er übersetzte aus den Werken türkischer Autoren, darunter auch Yasar Kemal, Aziz Nesin, Inci Aral, Celil Oker, M. Rami Ayas, Fazil Hüsnü Daglarca und Yasar Nuri Öztürk. Darüber hinaus publiziert er unzählige Aufsätze, Porträts und Rezensionen über die türkische Literatur der Moderne.

Kursnummer NV100700
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Gebühr: kostenlos
Dozent:in: Nevfel Cumart
Keine Anmeldung erforderlich - einfach vorbei kommen
"Unerwünscht" - Lesung und Gespräch
Fr. 21.10.2022 15:00
Weiden i.d.OPf.

"Zwischen zwei Welten inmitten unendlicher Einsamkeit möchte ich eine Brücke sein". Mit seinen Gedichten wirbt der Schriftsteller Nevfel Cumart, Sohn türkischer Migranten, für mehr Toleranz zwischen den Kulturen. Wer ihn einmal im Rahmen einer Lesung erlebt hat, wird die real existierenden zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Kulturen aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Nevfel Cumart wurde 1964 als Sohn türkischer Eltern in Lingenfeld (Rheinland-Pfalz) geboren, wuchs in Stade (Niedersachsen) auf und studierte ab 1986 Turkologie, Arabistik, Iranistik und Islamwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg. Seit 1992 lebt er freiberuflich als Schriftsteller, Übersetzer, Journalist und Referent in Bamberg. Mit bislang 18 Lyrikbänden in Deutsch und Englisch zählt er zu den produktivsten Lyrikern seiner Generation in Deutschland. Er veröffentlichte auch einen Band mit Erzählungen, außerdem zahlreiche Prosabeiträge, Aufsätze und Essays in Anthologien und Fachpublikationen. Ausgewählte Gedichte von ihm wurden ins Polnische, Russische und Griechische übersetzt. Er übersetzte aus den Werken türkischer Autoren, darunter auch Yasar Kemal, Aziz Nesin, Inci Aral, Celil Oker, M. Rami Ayas, Fazil Hüsnü Daglarca und Yasar Nuri Öztürk. Darüber hinaus publiziert er unzählige Aufsätze, Porträts und Rezensionen über die türkische Literatur der Moderne.

Kursnummer NV101320
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Gebühr: 3,00
Gemeinsam für die Zukunft? Post-Babiš-Tschechien und die EU-Ratspräsidentschaft Podiumsgespräch
Do. 10.11.2022 19:00
Weiden i.d.OPf.

Anfang September demonstrierten circa 70.000 Menschen auf dem Prager Wenzelsplatz gegen die Politik der Regierung von Ministerpräsident Petr Fiala und für „Die Tschechische Republik an erster Stelle“. Die Demonstrant*innen forderten unter anderem ein Ende der Sanktionen gegen Russland. Ein knappes Jahr nach seinem vielbeachteten Wahlsieg steht die Regierung Fialas also offenbar vor ihrer der ersten größeren Krise, auch wenn Umfragen eine mehrheitliche Unterstützung ihrer Politik der uneingeschränkten Solidarität mit der Ukraine zeigen. Angesichts der aktuell laufenden tschechischen EU-Ratspräsidentschaft werden die Herausforderungen der Regierung somit nicht geringer. Innen- und außenpolitische Entwicklungen bedingen sich gegenseitig und lenken die Aufmerksamkeit erneut auf das mitteleuropäische Land, das in den letzten Jahren vor allem dann in den Schlagzeilen war, wenn es um den wegen Betrugs angezeigten ehemaligen Ministerpräsidenten Andrej Babiš ging. Die tschechische Politik in allen Facetten ist daher das Thema einer gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO e.V.), der Petra-Kelly-Stiftung, der vhs Weiden-Neustadt und des Adalbert Stifter Vereins. Zuzanna Lizcová (Karls-Universität Prag), Volker Weichsel (Zeitschrift OSTEUROPA) und Jürgen Mistol (B90/Die Grünen, MdL) diskutieren dabei die Herausforderungen und Chancen der tschechischen Ratspräsidentschaft vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und werfen einen Blick auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung des Landes ein Jahr nach dem Ende der Regierung Babiš.

Kursnummer NV100810
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Gebühr: kostenlos
STOLPERSTEINE - Spuren und Wege Kooperation mit dem Weidener Freundeskreis der Akademie Tutzing
Di. 22.11.2022 19:00
Weiden i.d.OPf.

Demnig erinnert seit rund 30 Jahren mit seinen Stolpersteinen europaweit an die Verfolgten, Deportierten und Ermordeten des Nationalsozialismus - ein lebendiges, weil stetig wachsendes Gesamtkunstwerk, das überall dort, wo ein Stolperstein in den Gehweg eingelassen ist, an die Menschen erinnert, die in dem Haus, an der Adresse gelebt haben und von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet worden sind. Ein lebendiges Mahnmal gegen Antisemitismus, Rassismus und Völkermord. Demnig skizziert in seinem Vortrag "Stolpersteine - Spuren und Wege" seinen künstlerischen Werdegang seit 1968 und geht dabei ausführlich auf sein Projekt "Stolpersteine" ein.

Kursnummer NV100800
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Gebühr: 4,00
Dozent:in: Gunter Demnig
Therapie mal anders Lesung und Gespräch
Do. 01.12.2022 19:00
Weiden i.d.OPf.

Sexualisierte Gewalt ist allgegenwärtig in allen gesellschaftlichen Strukturen. Dennoch lastet ein Tabu auf der Thematisierung dieses allumfassenden Problems. Diese Tabuisierung ist nicht zuletzt der vorherrschenden Kultur des Schweigens geschuldet. Warum Opfer Schweigen und wie dieses manifestiert und reproduziert wird, analysiert Nora Kellner. Hierfür nimmt sie verschiedene Mythen rund um das Thema sexualisierte Gewalt in den Blick. Diese bricht sie anhand praktischer Beispiele auf. Die Veranstaltung läuft in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Weiden und dem Netzwerk gegen Gewalt Nordoberpfalz. Nora Kellner ist Studentin der Politikwissenschaft und Soziologie und steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums.

Kursnummer NV107820
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Gebühr: kostenlos
Dozent:in: Nora Kellner