Leitbild

Das Leitbild der Volkshochschule Weiden-Neustadt gGmbH (vhs)

Ideelle und rechtliche Grundlagen

Die vhs Weiden-Neustadt gGmbH steht in der Tradition von Aufklärung und Toleranz. Sie versteht sich als eine der Demokratie verpflichtete, weltanschaulich an die Menschenrechte gebundene, überparteiliche und überkonfessionelle unabhängige Bildungseinrichtung. Daher gehört es zu ihrem Selbstverständnis, keine antidemokratischen, rassistischen, antisemitischen, frauenfeindlichen und andere Menschengruppen diskriminierenden Inhalte und Verhaltensweisen zuzulassen und solchen Tendenzen entgegen zu wirken. Der öffentliche Auftrag zur Erwachsenenbildung hat seine rechtlichen Grundlagen in der Bayerischen Verfassung und in der Gemeindeordnung sowie in dem seit 1. Januar 2019 geltenden Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung.

Der Bildungsbegriff

In der Volkshochschule wird unter Bildung ein lebensbegleitender ganzheitlicher Lernprozess verstanden, der die intellektuelle, emotionale, körperliche, kulturelle und beruflich-soziale Dimension des Lernens gleichermaßen umfasst. Ihre Arbeit ist, ausgerichtet am Kunden, bedarfs- und bedürfnisorientiert ebenso wie bedarfs- und bedürfnisweckend. Als Weiterbildungsanbieter der Region ist sie Teil des öffentlichen Bildungswesens. Ihr Angebot ist für alle Menschen offen.

Bildungsinhalte und -ziele

Die Bildungsinhalte orientieren sich an den sechs Programmbereichsmarken der vhs, die vom bayerischen Volkshochschulverband im Rahmen der Entwicklung eines Marketingkonzeptes erstellt und vom deutschen Volkshochschulverband übernommen wurden. Es sind dies die Bereiche Mensch und Gesellschaft, Kultur und Kreativität, Körper und Gesundheit, Sprachen und Verständigung, Beruf und Neue Medien, Schule und Grundkompetenzen.

Ergänzend hierzu entwickelt die vhs eigenständige Marken wie „Junge vhs und Familie“ oder „Kult-Theka“ im Ernährungsbereich und greift unter dem Bereich „Impulse“ jeweils die aktuellsten gesellschaftlichen Trends auf wie „Arbeiten 4.0“, „Digitalisierung“ oder „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (siehe www.vhs-weiden-neustadt.de). Die Ermöglichung der gesellschaftlichen Partizipation für alle Bürger ist dabei das wesentliche Bildungsziel.

Offene Lernformen und Methoden

Aus ihrem Selbstverständnis der kommunalen Verfasstheit versteht sich die vhs als ein Ort der sozialen Integration und der direkten persönlichen Interaktion aller Bevölkerungsgruppen. Die technische Ausstattung und Atmosphäre der Räumlichkeiten, die Erreichbarkeit und Servicequalität für die leichte Zugänglichkeit zu den Angeboten sowie die angebotenen Lernformen wie Gruppenunterricht, Beratung und Coaching, Diskussion und Vorträge, aktives Mitmachen oder völlig offene Lernformen wie Barcamps u.ä. unterstreichen diesen Anspruch.

Über digitale Lernformen vermittelte Bildungsinhalte gehören zum methodischen Repertoire. Die Beteiligung an onlinebasierenden Lernplattformen zur Durchführung von Webinaren oder online moderierter Lernprozesse werden beständig dem aktuellen Stand der Technik angepasst wie z.B. in der vhs.cloud.

Qualitätsmanagement

Hohe Kundenzufriedenheit wird durch Kompetenz, professionelle Serviceleistungen, Aktualität, Qualität und sozialverträgliche Preise erreicht. Dabei arbeiten die Verantwortlichen an der vhs eng mit den Entscheidungsträgern in Verwaltung und Politik zusammen. Im Rahmen von Zielvereinbarungen wirtschaftet die vhs verantwortungsbewusst mit dem kommunalen Budget und den über Teilnehmergebühren und Drittmitteln aus Projekten eigenverantwortlich eingeworbenen finanziellen Ressourcen. Die Geschäftsführung, die vhs-MitarbeiterInnen, die KursleiterInnen und die Interessengruppen der vhs pflegen einen offenen Dialog und leben eine partnerschaftliche Leistungs- und Erfolgskultur. In diesem Sinn ist das Qualitätsmanagement der vhs einem beständigen Weiterentwicklungsprozess verpflichtet, was auch für das Leitbild gilt. Die vhs ist eingebunden in Landes-, Bundes - und europäische Verbände und deren Entwicklungsprozesse sowie in ein engmaschiges regionales Netzwerk von öffentlichen und privaten Institutionen sowie der Wirtschaft.

Zum Erhalt und zur Steigerung der Qualität verpflichtet sich die vhs jährlich zur Durchführung eines externen Systemaudits durch eine von der Agentur für Arbeit anerkannte fachkundige Stelle, die im Falle des Erfolgs mit einem Zertifikat versehen wird. Dies dient insbesondere dem Zweck, das oberste Ziel der vhs, nämlich deren Leistungen zur gesellschaftlichen Partizipation aller Bürger, insbesondere zur Beteiligung am Arbeitsmarkt, zu überprüfen. Dies gilt für die Bereiche der Ausbildung, der beruflichen Fort- und Weiterbildung und für Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung. Hierzu stellt sich die vhs der Überprüfung der gesamten Organisations- und auch Angebotsstruktur über alles Fachbereiche hinweg, inwieweit diese für die erfolgreiche Beschäftigungsfähigkeit („Employability“) ihrer Kunden im Arbeitsmarkt als Grundvoraussetzung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben dienlich ist.


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