Gesetz passt nicht für uns

as 6. Juni 2018

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Seit Jahren arbeiten alle Fraktionen des Bayerischen Landtags gemeinsam an einem neuen Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung. Was jetzt als Entwurf vorliegt, stößt bei der Volkshochschule Weiden-Neustadt auf Kritik.

Diesen Besuch hatte sich Landtagsabgeordnete Annette Karl anders vorgestellt. Karl kam zur VHS, um den neuen gemeinsamen Gesetzentwurf aller Landtagsfraktionen zur Förderung der Erwachsenenbildung zu präsentieren. Im Gespräch mit Geschäftsführer Stefan Frischholz und Fachbereichsleiter Harald Krämer sollte vor der Beratung im Landtag der eine oder andere Ergänzungsvorschlag aus Sicht der Praktiker diskutiert werden.

Doch gleich zu Beginn der Diskussion stellte Frischholz fest: "Als GmbH muss ich Erträge erwirtschaften." Fachbereichsleiter Krämer ergänzte: "Wenn - wie im Gesetz vorgesehen - die niederschwelligen Angebote ausgebaut werden, ist die VHS nicht überlebensfähig." Die Kritik der VHS-Vertreter richtet sich vor allem gegen zwei im Gesetz genannte "Eckpunkte", die von Karl zitiert wurden. So heißt es gleich im ersten Paragrafen unter anderem, dass die staatliche Förderung einem möglichst "niederschwelligen" Zugang zur Erwachsenenbildung dienen sowie auch den ehrenamtlichen Bildungseinsatz unterstützen soll.





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