Geopark Bayern - Böhmen
Den grenzüberschreitenden Bayerisch-Böhmischen Geopark in der Mitte Europas gibt es seit 2001. Vorangetrieben durch die Initiatoren auf bayerischem wie tschechischem Gebiet und getragen durch die Landkreise Bayreuth, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth und Wunsiedel i. Fichtelgebirge sowie die Regionsregierungen in Karlsbad und Pilsen.
Die Volkshochschule Weiden-Neustadt ist Partner bei der Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen sowie der Qualifizierung der Geopark-Ranger.
Weitere Infos unter Geopark Bayern-Böhmen
Die Geotour führt entlang eines abwechslungsreichen Abschnitts des Neudorfer Bruches, wo eindrucksvoll die Grenze zwischen verschiedenen Gesteinseinheiten erleb- und sichtbar wird. Hier kann man sowohl Buntsandstein als auch ältere Ablagerungen des Rotliegenden direkt im Gelände beobachten. Der Weg folgt stellenweise historischen Altstraßen, die bereits vor Jahrhunderten genutzt wurden und heute noch im Gelände erkennbar sind. Unterwegs werden zudem Hinweise auf steinzeitliche Funde vorgestellt, die die lange Nutzungsgeschichte der Landschaft belegen. Die Tour verbindet spannende geologische Einblicke mit kulturhistorischen Aspekten der Region. Treffpunkt ist in Neudorf, OT von 92706 Luhe-Wildenau, Parkplatz Ortsmitte zwischen Kirche und Autohaus Post. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Als weithin sichtbare Landmarke überragt der Basaltkegel des Hohen Parksteins die Weidener Bucht – mit unvergleichbarer Aussicht. Wie kein anderer der zahlreichen Vulkane im Geopark lässt der Parkstein das 24 Millionen Jahre alte Naturschauspiel Vulkanismus nochmals lebendig werden. Faszinierende Felsengebilde, stimmungsvolle Kellergewölbe, grandiose Ausblicke und der spektakuläre Vulkanausbruch im Museum Vulkanerlebnis Parkstein machen eine Geo-Tour über den Parkstein zu einem unvergesslichen Erlebnis. Museumsbesuch optional. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. https://www.geopark-bayern.de/de/veranstaltungen.html
Der kleine Ort Röthenbach nördlich von Kohlberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich als Eisenhammer gegründet, produzierte und veredelte man dort später Glas. Das alte Hammerschloss und die noch erhaltenen Gebäude geben einen eindrucksvollen Einblick in die eng mit der Geologie und den geographischen Gegebenheiten verknüpfte Industriegeschichte des Ortes. Die Referentin lässt auf dem Rundweg in zauberhafter Natur die wechselvolle Geschichte des Schlosses wieder aufleben, erzählt von heimlichen Nachtwesen, geheimnisvollen Pflanzen und ergründet, woher das Seufzen am blauen Weiher kommt. Weglänge 3,5 Kilometer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
