Geopark Bayern - Böhmen
Den grenzüberschreitenden Bayerisch-Böhmischen Geopark in der Mitte Europas gibt es seit 2001. Vorangetrieben durch die Initiatoren auf bayerischem wie tschechischem Gebiet und getragen durch die Landkreise Bayreuth, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth und Wunsiedel i. Fichtelgebirge sowie die Regionsregierungen in Karlsbad und Pilsen.
Die Volkshochschule Weiden-Neustadt ist Partner bei der Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen sowie der Qualifizierung der Geopark-Ranger.
Weitere Infos unter Geopark Bayern-Böhmen
Der Flossenbürger Schlossberg mit seiner imposanten Felsenklippe und aufsitzenden Burg ist Wahrzeichen des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald. Die Geoparkrangerin Heike Holzförster deckt auf, was der Schlossberg mit dem Zuckerhut von Rio gemein hat und wie der Granit den Ort seit Jahrzehnten prägt. Neben dem Besuch der Burg, wird auch ein Einblick in den einstigen Steinbruch des Konzentrationslagers ermöglicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich https://www.geopark-bayern.de/de/veranstaltungen.html
Unter anderem die letzten plattentektonischen Bewegungen, die zum Superkontinent Pangäa führten, setzten Mitteleuropa so unter Spannung, dass vielerorten Spalten aufbrachen, über die granitische Schmelzen teils bis an die Erdoberfläche gelangten. Dies auch am Fischerberg. Im Verlauf der Wanderung werden mehrere Lokalitäten aufgesucht, an denen sich das bei diesen Vulkanausbrüchen entstandene Gestein findet. Dabei werden die Besonderheiten des Gesteins und die geologischen Hintergründe erläutert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich https://www.geopark-bayern.de/de/veranstaltungen.html
Wasser und Wald boten die Grundlage zur Gründung des heutigen Ortes Weiherhammer. Viele Jahre prägten die Hüttenwerke und Kohlenmeiler den Ort und seine Umgebung. Heute stellt sich Weiherhammer als Industrie- und Dienstleistungsstandort dar, welcher versucht, den Spagat zwischen Geschichte und Moderne zu bewerkstelligen. Zentraler Ortsmittelpunkt ist immer noch der Beckenweiher, flankiert von den alten Flussterrassen der Haidenaab. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich https://www.geopark-bayern.de/de/veranstaltungen.html
Die Geotour führt entlang eines abwechslungsreichen Abschnitts des Neudorfer Bruches, wo eindrucksvoll die Grenze zwischen verschiedenen Gesteinseinheiten erleb- und sichtbar wird. Hier kann man sowohl Buntsandstein als auch ältere Ablagerungen des Rotliegenden direkt im Gelände beobachten. Der Weg folgt stellenweise historischen Altstraßen, die bereits vor Jahrhunderten genutzt wurden und heute noch im Gelände erkennbar sind. Unterwegs werden zudem Hinweise auf steinzeitliche Funde vorgestellt, die die lange Nutzungsgeschichte der Landschaft belegen. Die Tour verbindet spannende geologische Einblicke mit kulturhistorischen Aspekten der Region. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Als weithin sichtbare Landmarke überragt der Basaltkegel des Hohen Parksteins die Weidener Bucht – mit unvergleichbarer Aussicht. Wie kein anderer der zahlreichen Vulkane im Geopark lässt der Parkstein das 24 Millionen Jahre alte Naturschauspiel Vulkanismus nochmals lebendig werden. Faszinierende Felsengebilde, stimmungsvolle Kellergewölbe, grandiose Ausblicke und der spektakuläre Vulkanausbruch im Museum Vulkanerlebnis Parkstein machen eine Geo-Tour über den Parkstein zu einem unvergesslichen Erlebnis. Museumsbesuch optional. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich https://www.geopark-bayern.de/de/veranstaltungen.html
Der kleine Ort Röthenbach nördlich von Kohlberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich als Eisenhammer gegründet, produzierte und veredelte man dort später Glas. Das alte Hammerschloss und die noch erhaltenen Gebäude geben einen eindrucksvollen Einblick in die eng mit der Geologie und den geographischen Gegebenheiten verknüpfte Industriegeschichte des Ortes. Die Referentin lässt auf dem Rundweg in zauberhafter Natur die wechselvolle Geschichte des Schlosses wieder aufleben, erzählt von heimlichen Nachtwesen, geheimnisvollen Pflanzen und ergründet, woher das Seufzen am blauen Weiher kommt. Weglänge 3,5 Kilometer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
