Skip to main content
4 Kurse
Harald Krämer
Fachbereichsleitung Sprachen & Verständigung, Mensch & Gesellschaft, Offene Ganztagsschule

Pädagogik & Schule

„KESS“ bedeutet „Kompetenz extern für Schule und Schulleben“.

Es werden Eltern und schulexterne Personen, die bereits eine Fachqualifi-kation vorweisen, für den Bildungs- und Erziehungsprozess in der Schule pädagogisch und didaktisch qualifiziert. Ganztägige Betreuungsangebote im schulischen Raum werden so gesichert und neu geschaffen. Gleichzeitig wird die gemeinsame Arbeit für die Kinder gestärkt und neue Impulse in den schulischen Lebensraum gegeben. Schließlich wird die außerschulische Bildung Teil eines Gesamtbildungskonzeptes, um zusätzliche Kompetenzen zu erwerben. Dabei sollen keinesfalls Lehrer ersetzt oder in deren Kompe-tenzbereich eingegriffen werden. Vielmehr wird die Arbeit der Schule durch die Hereinnahme externer Kompetenz erweitert und bereichert.

Praktisch umgesetzt heißt dies: Mit KESS werden externe Experten aktiv am schulischen Erziehungsprozess beteiligt. Durch die Qualifizierung soll eine breite Schicht von Personen nahe an die Schule herangeführt werden und das Verständnis für Organisations-, Lehr- und Erziehungsprobleme in der Schule fördern.

Welche Ausbildungsinhalte werden vermittelt?

Gestartet wird der Kurs mit einem Kommunikationstraining, in dem die Feinheiten der Gesprächsführung vermittelt und in vielen praktischen Übungen vertieft werden. Pädagogisches Grundwissen, Didaktik und Methodik runden die Basics am zweiten Kurstag ab. Am dritten Kurstag werden die Teilnehmer angeleitet, alltägliche Situationen aus ihrer Arbeit in die Wissenszusammenhänge von Motivationspsychologie, interkulturelle Kompetenzen und Konflikttheorie zu stellen.

In der „Kreativen Ideenbörse“ am vierten und letzten Kurstag stehen praktische Umsetzungsmöglichkeiten für Ideen und Projekte im Mittelpunkt. Das Modul „Arbeitsort Schule“ schließlich beinhaltet wichtige Informationen zu Recht, Schulregeln, Versicherungen, usw.

Loading...
Fachtag: Antisemitismus – Erkennen. Verstehen. Handeln.
Mi. 18.11.2026 14:00
Weiden

Antisemitismus hat viele Gesichter: offen und aggressiv, aber auch unterschwellig, beiläufig oder codiert. Für Menschen in pädagogischen, sozialen und bildungsbezogenen Arbeitsfeldern stellt sich daher immer wieder die Frage: Wie erkenne ich antisemitische Aussagen? Wie kann ich angemessen reagieren? Und wie lässt sich jüdisches Leben jenseits von Verfolgungsgeschichte und Opferperspektive vermitteln? Der Fachtag bietet eine grundlegende Einführung in jüdische Geschichte, Identität(en) und Religion und verbindet diese mit einer vertieften Auseinandersetzung mit Antisemitismus. Neben historischen Grundlagen werden aktuelle Erscheinungsformen und typische Argumentationsmuster – aber auch Handlungsstrategien – betrachtet. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Handlungsebene: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen sich mit konkreten antisemitischen Aussagen auseinander, reflektieren mögliche Reaktionsweisen und entwickeln mehr Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen im pädagogischen Alltag. Ergänzt wird der Fachtag durch Best-Practice-Beispiele, die zeigen, wie antisemitismuskritische Bildungsarbeit sensibel, differenziert und praxisnah gestaltet werden kann. Der Fachtag richtet sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Multiplikator:innen, Politiker:innen, sowie alle Interessierten, die sich fachlich fundiert und praxisorientiert mit jüdischem Leben, Antisemitismus und Handlungsmöglichkeiten in der Bildungsarbeit auseinandersetzen möchten.

Kursnummer TV100592
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenfrei
Antiziganismus: Geschichte, Gegenwart und Verantwortung–eine Einführung
Sa. 05.12.2026 11:00
Online

Der Termin bietet eine kompakte Einführung in Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus. Im Mittelpunkt stehen historische Kontinuitäten, gesellschaftliche Zuschreibungen und deren Fortwirken bis heute. Zugleich wird der Frage nachgegangen, welche Verantwortung sich daraus für Bildung, Institutionen und gesellschaftliches Handeln ergibt.

Kursnummer TV10087
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Impro-Show "FEMpörung" des Chamäleon-Theaters Regensburg
Do. 10.12.2026 18:00
Weiden i.d.OPf.

Das beliebte Impro-Theater Chamäleon erkundet gesellschaftliche Facetten von Gewalt gegen Frauen: Machtgefälle und Stereotype von Mann und Frau sowie konfliktbeladene Szenen werden aus den Vorschlägen des Publikums entwickelt und mutig und sensibel auf die Bühne gebracht. Die Zuschauenden werden zu aktiven Mitgestalterinnen und erproben gemeinsam Lösungswege. Die Chamäleons zaubern aus dem Schwarmwissen erstaunliche, abstruse und hintersinnige Nummern – nicht bierernst, ohne moralischen Zeigefinger. Musikalische Begleitung untermalt die Denkräume für das Publikum. Die Premiere wird präsentiert vom Frauenhaus Weiden. Einlass ab 17:00 Uhr. Anmeldung erwünscht unter: gleichstellungsstelle@weiden.de

Kursnummer TV100611
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Klänge, die bewegen – musikalische Begegnung mit Sinti-Musikern
Mi. 16.12.2026 18:30
Weiden

Sinti* leben seit Jahrhunderten in unserer Region und prägen ihre Geschichte und Kultur mit. Gleichzeitig waren und sind sie immer wieder von Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung betroffen. Der Abend verbindet historische Einordnung, aktuelle Bildungsarbeit, Musik und persönliche Begegnung. Alicia Delis, Bildungsbotschafterin gegen Antiziganismus, gibt zunächst einen Einblick in die historischen Wurzeln und Erscheinungsformen des Antiziganismus. Marie Ederer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, stellt anschließend die Bildungsarbeit zur Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Austausch mit Angehörigen der Minderheit und einer Begegnung auf Augenhöhe. Musikalisch gestaltet wird der Abend vom Tibor Grünholz Ensemble, das unter anderem Sinti-Jazz aus der Region präsentiert. Bei einem gemeinsamen Imbiss und Getränken besteht im Anschluss die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Evangelischen Arbeitsstelle Antiziganismus des EBZ Bad Alexandersbad, der vhs Weiden-Neustadt, der KEB Neustadt-Weiden, des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Cham – Sulzbach-Rosenberg – Weiden und der EEB Oberpfalz.

Kursnummer TV10084
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenfrei
Loading...
23.10.26 04:38:18