Demenz im Fokus
Rund um die Bayerischen Demenzwochen rückt die vhs Weiden-Neustadt im Herbst das Thema Demenz in den Mittelpunkt.
Mit Fachvorträgen und praxisnahen Kursen informieren wir über das Krankheitsbild und vermitteln hilfreiche Anregungen für den Umgang mit Menschen mit Demenz. Die Angebote richten sich an Angehörige, Interessierte und alle, die mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen gewinnen möchten.
Ein besonderes Angebot ist das kostenlose Demenzscreening von digiDEM Bayern am 10. Oktober 2026. Dabei kann die Gedächtnisleistung unverbindlich überprüft werden. Hierzu melden Sie sich bitte vorab telefonisch an: 0961 481780
Informieren, verstehen und Sicherheit gewinnen – entdecken Sie unsere Angebote rund um das Thema Demenz.
Weite Informationen zum Thema: https://demenzwoche.bayern.de/
Nicht jede demenzähnliche Veränderung ist zwangsläufig eine klassische Demenz. Manche Ursachen für Gedächtnisprobleme, Gangstörungen oder Wesensveränderungen können neurochirurgisch behandelbar sein. Dieser Vortrag von PD Dr. Thomas Reithmeier, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Weiden, erklärt allgemeinverständlich, wann eine neurochirurgische Abklärung sinnvoll ist und welche Erkrankungen — etwa ein Normaldruckhydrozephalus oder chronische Blutungen nach Stürzen — hinter solchen Beschwerden stehen können. Der Vortrag richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche.
Demenz zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Alter und stellt Betroffene und Angehörige vor besondere Herausforderungen. Wenn ein Mensch vergesslich wird und sich verändert, führt das häufig zu Fragen und Unsicherheit bei Angehörigen. Könnte eine Demenz die Ursache sein und wie geht man dann damit um? Dieser Einführungsvortrag zum Thema "Demenz verstehen und begleiten" informiert über die Situation von Betroffenen und Angehörigen und zeigt, wie ein Umgang für beide Seiten wertschätzend gelingen kann. Der Vortrag bietet Raum für Fragen und gibt einen Ausblick auf den weiterführenden Kurs, der das Thema intensiver, mit praktischen Beispielen, Erfahrungsaustausch und Reflexionsübungen behandelt.
„Lachen ist gesund“ und „Humor ist die beste Medizin“ – diese Volksweisheiten sind weit verbreitet und anerkannt. Doch wie steht es eigentlich um das Lachen im hohen Lebensalter? Welche Rolle spielen Humor und Lebensfreude, wenn die Jahre zunehmen? Hat man da überhaupt noch etwas zu lachen? Oder sollte einem davor nicht angst und bange werden? Der Vortrag lädt dazu ein, zu entdecken, warum Humor auch im Alter ein wirksames Mittel für Wohlbefinden und Lebensqualität ist.
Demenz zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Alter und stellt Betroffene und Angehörige vor besondere Herausforderungen. Ob Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit oder auch Änderungen im Verhalten der Betroffenen können bei Angehörigen zu Unsicherheiten und auch belastenden Situationen im Alltag führen. Der Kurs vermittelt Grundlagenwissen im Hinblick auf dementielle Erkrankungen und zeigt Möglichkeiten auf, wie die Betroffenen wertschätzend begleitet werden können. Insbesondere durch Kombination von fachlicher Expertise und langjähriger Erfahrung werden auch konkrete Handlungshilfen für den Alltag gegeben. Fragen, mit denen sich der Kurs beschäftigt sind: Was ist Demenz und was sind typische Symptome? Wie kommuniziert man angemessen mit Betroffenen? Was sind mögliche Beschäftigungs- und Aktivierungsmöglichkeiten? Welche Entlastungs- und Unterstützungsangebote gibt es? Die Dozentinnen vermitteln die Inhalte praxisnah, wertschätzend und verständlich, um Angehörige im Alltag sicherer und stärker zu machen. Der Kurs bietet Raum für Fragen, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen. Der Kurs ist geeignet für Angehörige, Ehrenamtlich Engagierte und alle Interessierten.

