Flossenbürg, KZ-Gedenkstätte
Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist ein internationaler Erinnerungs- und Lernort am historischen Standort des ehemaligen Konzentrationslagers. Als Museum, Friedhof und Bildungsstätte erinnert sie an die Menschen, die zwischen 1938 und 1945 im KZ Flossenbürg und seinen Außenlagern inhaftiert waren und getötet wurden. Mit Ausstellungen, Bildungsangeboten und Forschungsarbeit vermittelt sie die Geschichte des Nationalsozialismus und setzt sich für eine lebendige Erinnerungskultur ein.
Die Wanderausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945" der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld zeigt die vielfältigen und ambivalenten Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933-1945. Homosexuelle Menschen wurden ausgegrenzt, überwacht und verfolgt. Insbesondere Männer waren aufgrund des verschärften Paragrafen 175 von Verhaftung, Haftstrafen und der Einweisung in Konzentrationslager bedroht. Die Ausstellung "gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945" tourt derzeit durch Deutschland und kommt vom 11. Januar bis 15. Februar 2027 an die Volkshochschule Weiden-Neustadt.
