Bundesstiftung, Magnus Hirschfeld
Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld wurde 2011 von der Bundesrepublik Deutschland gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erinnert an den Arzt, Sexualforscher und Mitbegründer der ersten deutschen Homosexuellenbewegung Magnus Hirschfeld. Mit ihrer Arbeit in den Bereichen Forschung, Bildung und Erinnerung setzt sie sich für die gesellschaftliche Akzeptanz queerer Menschen und gegen Diskriminierung ein.
Die Wanderausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945" der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld zeigt die vielfältigen und ambivalenten Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933-1945. Homosexuelle Menschen wurden ausgegrenzt, überwacht und verfolgt. Insbesondere Männer waren aufgrund des verschärften Paragrafen 175 von Verhaftung, Haftstrafen und der Einweisung in Konzentrationslager bedroht. Die Ausstellung "gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945" tourt derzeit durch Deutschland und kommt vom 11. Januar bis 15. Februar 2027 an die Volkshochschule Weiden-Neustadt.
