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Kunst aus Afghanistan ist sehr vielfältig, weil das Land historisch ein Knotenpunkt zwischen Zentralasien, Persien/Iran, Indien, China und der islamischen Welt war. In der zeitgenössischen Kunst spielen Krieg, Flucht, Erinnerung, Identität, Frauenrechte und kulturelle Zerstörung eine große Rolle. Viele afghanische Künstlerinnen und Künstler arbeiten heute im Exil oder unter schwierigen Bedingungen. Mahdi Niazi ist einer von ihnen und lebt heute in Weiden. Im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie präsentiert er seine Werke und gibt damit persönliche Einblicke in Herkunft, Erinnerung und Gegenwart. Über die Kunst sagt er mit eigenen Worten: „Die Malerei ist die Sprache der Gefühle, und die Fotografie ist das Gedächtnis der Augenblicke; hier erzählt jedes Bild eine Geschichte.“ «نقاشی، زبان احساس است و عکاسی، حافظهی لحظهها؛ اینجا هر تصویر یک داستان دارد.». „Sehen Sie mit den Augen, fühlen Sie mit dem Herzen; eine Ausstellung voller Farben, Erinnerungen und unterschiedlicher Perspektiven.“ «با چشم ببینید، با دل احساس کنید؛ نمایشگاهی از رنگها، خاطرهها و نگاههای متفاوت.
Die Lebendige Bibliothek: Menschen mit Migrationsgeschichte aus der Region werden zu „Büchern“ und teilen ihre persönlichen Lebensgeschichten im direkten Gespräch. Besucherinnen und Besucher können diese Bücher „ausleihen“, Fragen stellen und Einblicke in unterschiedliche Erfahrungen, Kulturen und Lebenswege gewinnen. Das Format schafft Raum für Begegnung, baut Vorurteile ab und fördert gegenseitiges Verständnis.
