Schmitt-Rüth, Prof. Dr. rer. pol. Stephanie
Als Professorin für „Arbeitswelten und Transformationspsychologie“ arbeitet Prof. Dr. Stephanie M. H. Schmitt-Rüth an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und dem Faktor Mensch und konzentriert sich auf die Erforschung der psychologischen Dynamiken in sozio-technischen Systemen. Ihr Forschungsinteresse liegt darin zu verstehen, wie digitale Transformationen die Arbeitsweise, das psychische und physische Wohlbefinden sowie die Interaktion und Kollaboration von Arbeitnehmenden mit KI beeinflussen. Das Hauptziel ihrer Forschung ist es, Strategien zu entwickeln, die helfen, die Herausforderungen und Chancen der digitalen Arbeitswelt zu navigieren. Dabei liegt ein besonderer Fokus darauf, wie zum einen Organisationen die psychologischen Aspekte der technologischen Veränderungen in ihre Strukturen und Kulturen integrieren können wie zum anderen wie Arbeitnehmende individuell mit diesen Veränderungen umgehen können, um ihre Resilienz und Anpassungsfähigkeit zu stärken. Diese Forschung trägt nicht nur zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit und Produktivität bei, sondern minimiert auch psychische Belastungen, wodurch ein positiver Beitrag zu gesellschaftlichem Wohlstand und sozialem Zusammenhalt geleistet werden kann.
Im Rahmen des INTERREG Bayern-Tschechien-Projekts „Resilience & Cooperation“ findet an der vhs Weiden-Neustadt eine Konferenz zu psychischer Gesundheit, Migration und Flucht statt. Die Konferenz wird gemeinsam von der vhs Weiden-Neustadt, REVIS, einem Erwachsenenbildungszentrum aus Tschechien und der OTH Amberg-Weiden geplant und gestaltet. Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis stellen aktuelle Erkenntnisse und bewährte Praxisansätze in diesem Bereich vor. Mit Beiträgen beteiligen sich unter anderem Prof. (OTH) Dr. med. Markus Wittmann, Chefarzt am medbo Bezirksklinikum Wöllershof, David Aue, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie & Psychotherapie am Zentrum Weiden, sowie Astrid Utler, Vertreterin des Projekts "TAFF" in Regensburg (Therapeutische Angebote für Flüchtlinge). Darüber hinaus werden sich auch REVIS und die OTH Amberg-Weiden mit fachlichen Perspektiven in die Konferenz einbringen. Vertreter:innen regionaler Kommunalverwaltungen, Institutionen, Beratungsstellen, Integrationsmaßnahmen sowie weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen.
